Der Faire Handel...

  • steht für faire Preise, die die Produktionskosten decken und Spielraum für soziale Projekte geben
  • stärkt die Eigenverantwortlichkeit der ProduzentInnen
  • verpflichtet sich, Umwelt- und Sozialstandards einzuhalten
  • unterstützt Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen insbesondere von Frauen
  • schafft langfristige Handelsbeziehungen, gibt Planungssicherheit durch Vorfinanzierung und Kredite bei Bedarf
  • schließt ausbeuterische Kinderarbeit aus


Die vier großen internationalen Dachorganisationen des Fairen Handels FLO, WFTO (früher IFAT), NEWS! und EFTA haben 2001 ein Grundlagenpapier entwickelt, in dem sie die strategischen Grundsätze und Ziele des Fairen Handels festlegen. Sie definieren den Fairen Handel als

"... eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen - insbesondere in den Ländern des Südens - leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung."